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China

Etwa die Hälfte der weltweiten Produktion von energieintensiven Grundstoffen entfällt auf China. Dem Land kommt damit eine Schlüsselrolle bei der globalen Transformation der Industrie zu.

Die Industrie verbrauchte im Jahr 2022 zwei Drittel des chinesischen Stroms und war für 38 % der CO2-Emissionen Chinas verantwortlich. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2060 Klimaneutralität zu erreichen und noch vor dem Jahr 2030 den Höhepunkt der Treibhausgasemissionen zu überschreiten. Um dies zu erreichen, ist neben der Dekarbonisierung des Energiesektors vor allem die grüne Transformation der Industrie zentral. Die Nutzung von grünem Strom und grünem Wasserstoff, die Flexibilisierung der Stromnachfrage, ein deutlicher Ausbau der Kreislaufwirtschaft und das Management der Kohlenstoffflüsse kennzeichnen die zentralen Strategien für den Umbau hin zu einer klimaneutralen Industrie. China verfolgt dabei ähnliche regulatorische Ansätze wie die EU, zum Beispiel durch ein nationales Emissionshandelssystem, Elektrifizierung und grüne Investitionsprogramme. Die Arbeit von Agora Industrie in China konzentriert sich auf die Transformation des Stahlsektors. Dazu gehört etwa der Abbau von Überkapazitäten und die Umstellung auf kohlenstoffarme Stahlerzeugungsverfahren, die Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien, Elektrifizierung und die Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff. Agora bringt auch Interessengruppen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und politische Konzepte in einem internationalen Kontext zu diskutieren.

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